Karma vor Comeback

Der Fisker Karma kam 2009 auf den Markt. (Indianhilbilly/Wikipedia)

Der Fisker Karma kam 2011 auf den Markt. (Indianhilbilly/Wikipedia)

Karma plant ein Comeback. Das Unternehmen, das früher einmal Fisker Automotive hieß und einen Elektrosportwagen namens Karma im Angebot hatte, will im Sommer ein neues Modell mit E-Antrieb vorstellen.

Zwei Dinge sind daran interessant: Zum einen soll unter dem Blechkleid des Revero getauften Wagens Technik von BMW stecken. Beide Unternehmen hatten im vergangenen Jahr eine Kooperation in den Bereichen Batterie- und Antriebstechnik beschlossen. Der ursprüngliche Karma hatte neben den Batterien auch einen Reichweitenverlängerer und der Haube.

Zum anderen soll sich das Design kaum verändern. Das ursprüngliche Modell, gezeichnet vom Autodesigner und damaligen Firmenchef Henrik Fisker, war nur neun Monate im Verkauf, 2012 ging das Unternehmen in die Insolvenz. Jetzt soll es als Revero wiederbelebt werden. Zur Zeit, so Karma, würden Fehler ausgebügelt. Der Fisker Karma bekam bei seiner Vorstellung vor sieben Jahren viel Lob für sein Design, die Verarbeitung wurde allerdings schnell kritisiert.

Das dürfte auch ein Grund für die Pleite des Unternehmens gewesen sein, das schließlich 2014 von der chinesischen Wanxiang-Gruppe aufgekauft und in Karma umbenannt wurde. Die Produktion wurde inzwischen komplett von Finnland nach Kalifornien verlegt, dort soll das neue Modell im Juli oder August enthüllt werden. Der Verkauf werde später im Jahr beginnen, gab das Unternehmen bekannt. Wann die Fahrzeuge tatsächlich ausgeliefert werden und was sie kosten ist noch nicht bekannt.

Währenddessen arbeitet Henrik Fisker an einem Supersportwagen. Das Modell mit dem Namen "Force 1" hat allerdings einen konventionellen Antrieb: Zehn Zylinder, mehr als 300

km/h schnell und in unter vier Sekunden von 0 auf 100.

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